Die Seele will frei sein

Eine Reise zu sich selbst

Die eine grundlegende Entscheidung, die wir treffen müssen, ist: will ich glücklich sein oder nicht?

Du findest ein wunderschönes Fleckchen Land und beschließt dort ein Haus zu bauen, um darin zu leben. Dem Klima zuliebe und als Schutzmaßnahme gibt es nur wenige Fenster in dem Haus, die alle mit Rollläden vollkommen verschließbar sind. Auch sonst steckst du all dein Wissen, Können und Herzblut in den Bau des Hauses, bis es perfekt ist. Du liebst das Haus bald noch mehr als die Landschaft, denn von draußen sind manchmal gruselige Geräusche zu hören und hin und wieder kommen unerwünschte Insekten durch die Fenster nach innen.

Also lässt du die Fenster und Rollläden immer öfter geschlossen, denn eigentlich bist du auch eher ein Stadtmensch. Vorräte und Energie hast du hier genug, um es allein zu schaffen, völlig autark. Dein Haus kommt dir jetzt mehr und mehr vor, wie eine Festung. Aber das ist okay, denn du fühlst dich hier sicher, du musst dich um die Welt draußen nicht mehr sorgen, kannst hier tun, was du willst und wirst nie dabei gestört.

Diese Zusammenfassung (von mir) einer Abwandlung (des Buchautors) des Höhlengleichnisses von Platon soll in etwa das Problem verdeutlichen, das uns Menschen davon abhält, unser wahres Selbst zu öffnen. Genauer gesagt: es hält die Menschen zurück, die nicht erleuchtet sind. Ja, das klingt schon sehr esoterisch, spirituell, wie auch immer man es nennen mag. Als der Autor mir bereits im ersten Kapitel versprach, wenn ich nur seiner Anleitung folgte, würde ich zu wahrer Erleuchtung und spirituellem Wachstum finden, hätte ich das Buch fast aus dem Fenster geworfen. Klingt schon ein bisschen nach Gehirnwäsche, oder?

Ihre Ängste und Wünsche sind es, die alles so kompliziert aussehen lassen.

Fakt ist: Dieses Buch ist weder ein wissenschaftliches noch ein psychologisches oder religiöses. Der Autor Michael A. Singer schreibt aus seinen Erfahrungen und Vorstellungen. Er gibt Anweisungen, Anregungen und Gedankenanstöße, die er quasi frei erfunden hat und für die muss man wirklich einfach offen sein. Man muss sich auf dieses Buch und seine Botschaft einlassen können, sonst schafft man wahrscheinlich nicht mal die ersten drei Kapitel. Bei so einem persönlichen Thema wie der Reise zu sich selbst, ist es aber ja schon fast selbstverständlich, dass nicht alle den gleichen Weg gehen können. Wenn du dich aber aufmachst, dann reicht es dir eventuell nicht, das Buch nur einmal zu lesen. (So ging es zumindest mir.)

Aber worum geht es denn jetzt eigentlich? Hier ein paar Kernaussagen, die ich mir in der zweiten Runde durch das Buch notiert habe:

  • Ich bin nicht mein Körper. Ich bin nicht meine Gedanken. Mein Selbst ist unbeschreiblich, unsichtbar und tief in meinem Inneren, kein Teil der Außenwelt.
  • Wir haben unterschiedliche Energiezentren, die durch bestimmte Reize verschlossen werden können, sodass keine Energie mehr durch sie fließen kann und uns dadurch nicht mehr zur Verfügung steht.
  • Wir haben ein Konzept von uns und einer perfekten Welt, das wir aufrechterhalten und verteidigen wollen.
  • Wenn eine Störung in uns auftritt, neigen wir eher dazu drastische Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu umgehen, anstatt uns selbst zu beobachten und was vorgeht, um dann loszulassen.
  • Der Verstand versucht die Außenwelt zu verändern, um uns innerlich glücklicher zu machen, aber es müsste anders herum ablaufen.

Das sind wirklich nur ein paar sehr grundlegende Feststellungen, die im Buch getroffen werden, die ich hier einfach mal raushauen konnte, ohne weiter ausholen zu müssen. In meinem Kopf existieren so viel tiefgehendere Infos zu diesen einzelnen Feststellungen, die man sich gar nicht alle merken kann. Daher kann man das Buch auch gut mehrmals lesen, um sich nochmal zu erinnern. Manches versteht man auch gar nicht beim ersten Mal, obwohl der Autor sich sehr bemüht mit vielen Beispielen zu arbeiten und über unterschiedliche Ausdrucksweisen seine Erklärungen zu verdeutlichen.

Es gibt keine Grenzen, nur das unendliche Universum.

Für mich war es so, als wäre vieles, über das ich schonmal nachgedacht habe, ausformuliert und um ein paar Beispiele erweitert worden. Beim Lesen musste ich immer wieder innehalten und darüber nachdenken, was eben gelesen hatte. Dabei kamen dann wieder neue Fragen auf, die ich teilweise selbst beantworten konnte, nachdem ich die Grundlagen in etwa verinnerlicht hatte. Stift und Papier da zu haben und das Buch immer mal zur Seite zu legen, kann da sehr hilfreich sein.

Für die, die sich nicht sicher sind, ob das Buch etwas für sie sein könnte, würde ich empfehlen, die Einführung zu lesen, in der der Schreibstil und die Intention des Autors ganz gut deutlich werden. Und dann kann ich nur noch sagen: Viel Spaß beim Lesen und zu euch selbst finden!

Halten Sie kurz inne und erinnern sich daran, sich nicht auf ihr eigenes Melodrama einzulassen.

(Mein Lieblingszitat übrigens)

Hier kommt ihr zum Buchverkauf über amazon. Dort könnt ihr auch einen (leider unvollständigen) ersten Blick ins Buch werfen. Wenn ihr das Buch kaufen wollt, denkt bitte an die Umwelt und entscheidet euch für ein e-book, bestellt das Buch in einer größeren Bestellung mit anderen Artikeln zusammen oder noch besser bei dem Buchhändler eures Vertrauens in eurer Nähe. Auch gebrauchte Bücher sind immer eine gute Alternative, z.B. bei medimops, rebuy etc.

Für die Buchempfehlung und jegliche Verlinkungen werden wir nicht bezahlt.

Über die Autorin

Anna Ente, 23, ist nach ihrem zweiten Durchlauf von „Die Seele will frei sein“ in ständiger Übung, um im Sitz ihres Selbst zu bleiben. Gerade hat sie als neue Jünger ihre Eltern zum Lesen des Buches gewinnen können.

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