#Kopffrei 1 – Kleinigkeiten im Alltag

Manchmal weiß man einfach nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Dann wird die Uni, ein Beziehungsstreit, ein verloren gegangenes Paket oder alles zusammen einfach zu viel. Das ist auch ok und meistens zeigt ein zu voller Kopf, dass man sich übernommen hat und/oder mal eine Pause braucht. Aber irgendwann ist es auch mal wieder an der Zeit sich neu zu fokussieren und seine Gedanken zu ordnen. Um da hinzukommen, haben wir ganz unterschiedliche Methoden, die den Kopf frei machen.

In einer Reihe von Beiträgen zum Thema #kopffrei stellen wir euch diese vor und beginnen heute mit ein paar kleinen Übungen für zwischendurch, für die man nicht erst Techniken erlernen muss, sondern mit denen man gleich loslegen kann.

Spazieren gehen

Um mal das Gehirn zu lüften, reicht es oft nicht aus das Fenster zu öffnen (was aber trotzdem gut und notwendig ist). Manchmal muss man einfach raus. Bei diesem Gefühl ist ein Spaziergang genau richtig. Je nach Wetter kann man Vitamin D über die Sonne wieder auftanken und freier atmen. Bei uns an der Nordsee ist die Luft besonders gut, aber auch an Seen, in Wäldern, Parks oder einfach nur kurz 500 Meter um den Block, kann den Kopf schon durchlüften. Einfach mal ausprobieren!

Hobbys

Musizieren, Tanzen, Singen, Kreativ sein. Es gibt so viele bunte, verrückte, eigenartige, vielfältige Möglichkeiten verschiedene Seiten an sich zu finden und zu erweitern. Und zwar durch Hobbys. Um dann jenseits der Arbeit einfach nur in seinem Freizeit-Universum abzutauchen.

Sport

Zugegeben, für Sport muss man wirklich der Typ sein. Gerade, wenn man wenig Sport macht, weil man es nicht gerne tut, ist es schwer in eine gewisse Routine hineinzufinden. Aber ähnlich wie beim Spazieren, ist Sport eine Ablenkung, weil man sich voll auf seinen Körper konzentrieren muss und seine restlichen Gedanken automatisch zur Seite schiebt.

Wer eine Routine in seine sportlichen Aktivitäten bringt, muss auch nicht mehr darüber nachdenken, wann welche Übung vielleicht passen würde, man kann neue Leute kennen lernen, die einen auf andere Gedanken bringen und man fällt abends ins Bett und weiß, was man getan hat. Es kann ein wenig Herumprobieren notwendig sein, um einen Sport zu finden, bei dem coole Leute sind und der Spaß macht. Denn eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio, wo man einmal zum Probetraining hingeht und dann nie wieder, macht den Kopf sicher nicht frei. Findet man aber die richtige Sportart, im richtigen Maß und Wohlfühlumgebung hat man nebenbei auch noch ein gutes Gefühl, wenn man nicht im ersten Stock auf dem Weg zur Wohnung schon anfängt zu hecheln, sondern erst im zweiten.

Zentangle

Zentangle wurde von einem ehemaligen Mönch Rick Roberts und der Künstlerin Maria Thomas erfunden und verbindet Kreativität mit Meditation. Wer von euch gerne und oft kreativ ist, weiß, welche entspannende und meditative Wirkung das Zeichnen, Malen oder Basteln haben kann, sodass man schnell die Zeit vergisst.

Zentangle richtet sich sowohl an Menschen, die mit Zeichnen und Co. Bisher weniger am Hut hatten, als auch an „erfahrene“ Künstler. Erstere können im Web, in einem Kurs oder mit einem Buch lernen, wie man mit einfachen Formen unterschiedlichste Muster zeichnen kann. Zweitere entwickeln eigene Kreationen und entdecken vielleicht ganz neue Seiten und Talente an sich. Materialien braucht man dabei kaum, was Zentangle zu einem recht günstigen Hobby macht.

Im Vordergrund steht dabei wirklich die Mediation, die dadurch entsteht, dass man immer an den nächsten Schwung mit dem Stift denkt, die nächste Form, die man zeichnen will, eine nach der anderen, bis ein großes Ganzes entstanden ist. Es geht nicht darum, dass ein Kreis perfekt rund ist oder man nicht über den Rand malen darf. Am Ende schaut man sein Werk an und schätzt wert, was man geschaffen hat. Das erdet und bringt einen zur Ruhe.

Abschalten

Und zwar alles: Handy, Tablet, Laptop und evtl. den Router. Einfach mal ein paar Stunden nicht erreichbar, nicht online sein. Und sich nur auf sich konzentrieren. Vielleicht die Zeit nutzen und ein gutes Buch lesen, zeichnen, rausgehen oder einfach nur auf dem Sofa sitzen und nichts tun. Das tut so gut!

Wir hoffen euch haben die Tipps weitergeholfen!

Entspannte Grüße,

Anna Ente & Kreativ-Anna

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