Waschmittel selber machen mit nur drei Zutaten

(Kein Klickbait)

Waschmittel braucht man in jedem Haushalt. Ich habe schon öfter welches geschenkt bekommen und werde es dieses Jahr zum ersten Mal auch selbst verschenken. Durch die wenigen Zutaten, die man dafür benötigt, ist es kostengünstig herzustellen und freundlich zur Umwelt, da Plastik und sonstige Zusatzstoffe wegfallen und damit auch nicht ins Wasser gelangen können.

Das Rezept, das ich hier verwende, habe ich von meiner Mitbewohnerin, die das Waschmittel regelmäßig für unseren eigenen Haushalt herstellt. Ein cooles Video dazu findet ihr auch auf Instagram.

Für einen Liter Waschmittel braucht ihr:

  • 1 Liter Wasser
  • 5 EL Natron (ist auch fast immer in DIY-Putzmitteln, oft auch in Kosmetika, einen Vorratsbeutel zu kaufen, kann sich also lohnen)
  • Seife (möglichst Naturbelassen und plastikfrei, z.B. Alepposeife, Kernseife etc., die Menge variiert, je nach Seife, mehr dazu hier)
  • 5-10 Tropfen ätherisches Öl (was ihr gerne riechen mögt oder gerade noch da habt, kann ein bisschen teurer sein, hält aber ewig, ich habe Orangen-Duft verwendet)

Drum herum:

  • Eine Aufbewahrungsgefäß, z.B. Glas mit Schraubverschluss
  • Einen Wasserkocher
  • Eine Schüssel
  • Käsereibe oder Messer
  • Einen Schneebesen
  • Handcraft
  • Ggf. einen Topf

Die Seife wird mit einer Käsereibe klein geraspelt, wenn ihr die nicht habt, könnt ihr sie auch mit einem Messer fein hacken. Das Wasser wird aufgekocht und zusammen mit der Seife in der Schüssel so lange verrührt, bis sich die Seifenstücke aufgelöst haben. Dann noch das Öl dazugeben, ein bisschen mehr oder weniger, je nachdem, wie ihr es gerne mögt. Ihr könnt das Öl auch ganz rauslassen. Dann erst einmal abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch die Zeitvertreiben, indem ihr durch die Wohnung tanzt, eure Flasche im Fenster fotografiert, den Nagellack entfernt oder einen Kuchen backt. Ihr könnt aber auch die Gläser für das Waschmittel schonmal hübsch machen, um sie später zu verschenken und euch wahlweise den Finger zerstören, während ihr versucht die Banderole abzulösen. (Zweiteres ist nicht zu empfehlen.)

Wenn euch dann spontan einfällt, dass ihr eigentlich noch zum Spazieren Gehen verabredet seid, könnt ihr das Natron auch schonmal unterrühren, dabei darf das ganze ruhig ein bisschen schäumen. Wenn ihr das Gefühl habt, die Mischung ist nicht dickflüssig genug, könnt ihr das Ganze auch nochmal erwärmen und mehr Seife nachfüllen. Dabei solltet ihr keinen zu kleinen Topf nehmen, wenn es wird heftig schäumen!

Beim Abkühlen kann man dann auch noch ein paar Mal umrühren, um besser sehen zu können, wie dickflüssig das Ganze jetzt eigentlich ist, so richtig sieht man das aber erst, wenn es ganz abgekühlt ist und das kann auch schonmal über Nacht dauern. Wenn das Waschmittel am Boden etwa handbreit klar ist, sollte das so passen. Vor der Nutzung dann einfach einmal schütteln.

Neben diesem gibt es noch einige alternative Waschmittel, von denen wir auch ein paar angesammelt haben, z.B. Waschnussschalen und Kastanien (erstes zu empfehlen, zweites noch nicht getestet, weil zu faul (muss man vorher in Wasser ziehen lassen)). Für 60-Grad-Wäsche verwenden wir weiterhin konventionelles Waschmittel, da bei hohen Temperaturen die Waschleistung nicht ganz so gut ist. Außerdem habe ich jetzt gelesen, dass das DIY-Waschmittel sich in der Waschmaschine nicht so gut aus dem Stoff auswäscht, daher kann es auch sinnvoll sein, die Waschmittel abwechselnd zu benutzen.

Wie immer, wenn ihr die Zutaten im Internet bestellen wollt, lasst alles zusammen liefern und entscheidet euch nicht unbedingt für amazon. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Über die Autorin:

Anna Ente hat sehr empfindliche Nagelbetten, weshalb das Ablösen des Etikettes auch so fürchterlich schmerzhaft war. Die Wunde ist aber mittlerweile verheilt und der Kuchen verputzt.

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